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Strangelove
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And then I see a darkness Oh no, I see a darkness Do you know how much I love you Cause I'm hoping some day soon You'll save me from this darkness
(JOHNNY CASH - I See A Darkness)
Danke.
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Because you didn't want me You never cried for me at all You didn't love me You were too far above me Then you watched me take the fall
(Mesh - You Didn't Want Me )
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Gelesen: Nicholson Baker – Die Fermate
Der Held der Geschichte hat die Gabe, die Zeit anzuhalten. Um ihn herum bleibt die Welt wie eingefroren stehen, aber er nicht. Diesen Zustand nutzt er auf sexuelle Art und Weise aus. Meistens entkleidet er Frauen und erfreut sich an deren nackten Anblick. Oder er steckt ihnen Sexspielzeug oder auch selbstgeschriebene pornografische Phantasien in die Handtasche und beobachtet sie, wenn sie die Geschenke entdecken. Wenn ich das Buch während der Arbeit gelesen habe, war mir sogar manchmal etwas unwohl dabei. Aber ich wollte (trotzdem?) wissen, wie der Autor das Ende der Geschichte gestaltet. Ein Happy End. Der Held bekommt eine Frau, kann mit ihr gemeinsam als Einheit die Zeit anhalten und ...
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„Schnecke, ich liebe dich!“. Hmmm. Er wollte es mir schon lange mal sagen. Und was soll ich jetzt mit dieser Information, die in der Leere abprallt, wie ein Gummiball an der Wand eines leerstehenden Mietshauses? Nichts wird sich ändern. Vielleicht knutschen wir mal wieder miteinander und vielleicht sag ich ihm auch einmal vor meiner Haustür nicht tschüß, um ohne Rücksicht auf Verluste der Eitelkeit einen Gefallen zu tun. Ich antworte, ich freue mich, dass du es mir gesagt hast, und stehe auf, weg von ihm und dem mulmigen Gefühl der Abgestandenheit eines Bierglases. Ich stelle mich vor den gefallenen Engel und bitte um Verzeihung für etwas, was ich nicht getan habe. Sie spielen diesen kitschigen Song, der die Erinnerung an die Erinnerung und einen Fluss in mit weckt. Bevor ich merke, dass ich das Nichts nicht ertragen kann, küssen wir uns und ich sage ihm, ich kann ihm nichts versprechen.
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Bowie singt, wir könnten Helden sein für einen Tag. Ich hab das noch nie auf deutsch gehört und finde den Gedanken schön. Vielleicht hab ich den Tag ja aber auch schon erlebt, verpasst? Mit seiner Bierflasche steht mir ein gefallener Engel gegenüber und schaut mich mit geschminkten Augen an. Als ich neben ihm saß und er mir seine Geschichte und von seiner telepatischen Verbundenheit mit toten, norwegischen Black Metal Musikern erzählte, fühlte ich mich wie in einem Marilyn Manson Video und ich frage mich, ob ich ein Sozialarbeitergen habe. Eine Träne rollt über sein Gesicht, er habe Angst vor dem Verlust und ich sei so schön. Den Schlüssel in seiner Hand, stellt sich der Chef des Clubs in die Mitte der Tanzfläche, und ruft, er habe die Tür abgeschlossen, wer gehen will, soll sich bei ihm melden. Wir bleiben und tanzen weiter im Sog der nicht enden wollenden Nacht. Unsere Hände berühren sich und ich sehe in die Augen des gefallenen Engels. Er streicht über meinen Rücken und das Licht geht an. Die Uhren eine Stunde vorgestellt, wirkt nun das Hell auf der Straße unendlich. Wer ficken will, muß freundlich sein, steht albern auf einem Button an seiner Jacke. To fuck is not the way...
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