Ansichten eines Darkstars.

 

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Where is my mind?

Um 15:19 Uhr öffne ich in der Sonne sitzend ein Becks Gold an dem Ort, an dem ich in der letzten Sonne saß und meine Magisterarbeit schrieb. Mir wird bewusst, dass es für mich nichts zu tun gibt. Ich lege barfuss die Füße hoch und singe schief zu den Songs meines mp3-Players, die ich schon tausendmal gehört habe und die mir helfen, mich im Kreis zu drehen. Nach jedem Song schaue ich auf mein Handy, doch es bleibt stumm. Ein Buch habe ich vor einer halben Stunde ausgelesen und mich damit zum rumlungern verdammt. Ich möchte gern ein eigenes Buch schreiben. Aber dafür fehlt mir die Weitsicht. Um 16:17 Uhr bekomme ich kalte Füße und fahre wieder nach Hause.
12.5.06 17:07


Das Feuer ist aus. Feiertag. Im Fernsehen besuche ich ein Konzert von Nada Surf. Der Sänger hat ein Bubigesicht und ich gehe nicht mit. Aber ich brauche bewegte Bilder, weil ich den Stillstand nicht ertragen kann, nicht standhalten will.
Am Feuer traf ich einen Freund, den ich schon eine Weile nicht gesehen habe. Ich werde im August Vater, erzählt er. Wo war ich?
Ich trete auf das Vakuum ein, in der Hoffnung, es platzt wie eine Seifenblase. Ich wünschte, ich könnte mich übergeben, um aufzuwachen.
1.5.06 02:19


Endraum: Nostalgie

Im Kassettendeck leiert das Tape der Radiosendung über Endraum. Wann war das nochmal? Der erste Adventsonntag vor 7 Jahren. Die Texte aufgenommen in der WG-Küche und mein Versprecher und der darauffolgende Lacher wurden nicht geschnitten. Die Ernsthaftigkeit dem Zeitdruck zum Opfer gefallen. Ich schäume im Bad und halte mich an 2 Zentimeter Rotwein fest. Bis die Playtaste aus ihrer Halterung springt.


Endraum: Nostalgie

Verschüttetes leben
aus der vergangenheit neu geboren

Meine gedanken wie gefesselt zeitlos geworden, die vergangenheit
ein anderes gefühl ist geboren
in der gegenwart
es werden die zeiten
meines lebens vermischt
das über keine aufklärung verfügt
eine zeitlosigkeit
inmitten der gegenwart
und zeitlos geworden
die vergangenheit
20.4.06 22:20


Die Würfel sind gefallen?

Ich fühle mich wie ein Kind in den großen Ferien, im beginnenden Frühling. Die Versetzung ist gesichert, Das neue Schuljahr wird kompliziert, anstrengend, aufregend? Egal, jetzt sind ja erst mal Ferien. Nachmittage in der Stadt und Eisessen. Ich merke, wie ich zu meiner inneren Ausgeglichenheit zurückkehre, für die man mir Liebesbriefe schrieb. Endlich. Ich freue mich, mich wiederzusehen. Es gibt kein zurück, der Rubikon ist überschritten. Jedoch werde ich mich nicht unwiderruflich auf eine riskante Handlung einzulassen, der Ruhe sei Dank.


VNV Nation - Rubicon

Praying for myself.
These thoughts I try to hide.
I have faith in me and hope this will survive.
But it's tearing me apart.
I can't hear the words by which I guide.
So I must ask again who will carry me.

I can not deny that nothing can defend
from the helplesness that's cutting deep inside,
and I can’t prevent the thought that nothing's real.
Seems I've waited years for this day to end.

The strength I need to feel, the pride inside of me,
Are not there behind the face staring back at me.
The anger and the pain of knowing where I am.
I have come so far and I cannot return.

Nothing I can do that I have not done.
No words I can say. No truth left that I can see.
So must I let this end and everything falls apart.
Before I live my life as I have always done.

Tell me what to do so I do nothing wrong.
Something I can hope for. Something real that I can see.
So nothing falls apart. So that it does not end.
I cannot return. I can't start again
1.4.06 02:08


Merke! Wenn man im Winter, der tückische, sich gern in Ritzen, Kanten und Öffnungen verstecken wollende Steinchen als Antirutschhilfe auf den Gehwegen bereithält, zum Bettlakenwechseln in den Jeans aufs Hochbett klettert, deren Hosenbeinenden aus modischen und größenbedingten Aspekten umgekrempelt werden, dann ist das eine blöde Idee! Aber ich freue mich trotzdem, die längst verloren geglaubte Socke wiedergefunden zu haben.
15.3.06 23:02


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