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I still believe in love at first sight – nothing’s impossible
Wenn es je einen roten Faden gegeben hat, dann habe ich ihn wohl gerade verloren. In den letzten Tagen ein Overkill aus Ablenkungen gegen die Leere, auch wenn es schon gar nicht mehr nötig war, aber der Kalender hat es eben vorgesehen. Der gesunkene Held ist weiter gesunken und wird wohl auch nicht mehr auftauchen. Gut so. Mit dem gefallenen Engel ein Gespräch über 66 Messerstiche und eine kalte Orange in meinem Bett am Sonntag Mittag. Später das Treffen mit PreciousM und innere Erheiterung über das Leben der anderen. Ich zähle mit, er schafft es, sechs Sätze hintereinander, mit „eh“ abzuschließen. Viel hat er nicht zu erzählen. Dann Kino mit dem DerB, im weißem Hemd, frisch rasiert und parfümiert, dass ich Angst vor seinen Sehnsüchten bekomme und seine spätere Mail mich nicht überrascht. Er fühlt sich wohl mit mir. Ich behalte den Notausgang im Augenwinkel und lasse mir tagelang Zeit für eine Antwort. Lebendig am nächsten Tag ein weiterer Kinobesuch, mit dem Soldaten. Seine Frische und der Kummer in seinen Augen strahlen Ehrlichkeit aus und verleitet mich vom süßen Vogel Jugend zu summen. Und wieder und wieder stöpsle ich mir Bowies Heroes in die Ohren. ‘Cause we’re lovers. And that is a fact. ... Helden, für einen Tag [???]
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Die Stimme des Amtes
Die Stimme des Amtes auf meinem AB nehme ich durch den Schlummerschleier des Halbschlafes wahr. Die angesprochene Antragsbewilligung zeugt von echtem Dienstleistungscharakter und lässt mich dem Tag mit einem zweiten Aufstehen eine zweite Chance geben.
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Ich kannte mal einen, der hatte ein T-Shirt, auf dem stand: Ich bin ein Clown und sammle Eindrücke.
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Werbepause
Ich saß in den Bergen und bekam einen Brief von meinem besten Freund. Er hatte Sex in meinem Bett, nach einer Party. Er wusste nicht, dass er so was noch mal erleben darf. Ich sitze vor meinem Computer und bekomme elektronische Post von einem gesunkenen Helden. Er ist verliebt und wusste nicht, dass ihm so was noch mal passieren kann. Ich stehe mir gegenüber und bekomme einen Denkzettel von mir selbst. Ich weiß, dass ich so was nicht fühlen wollte.
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Ok, dann eben ein Film im Fernsehen. Die Ablenkung vor der Ablenkung. Ich trinke den Rotwein gleich aus der Flasche. Liegen lernen: Manchmal war mein Leben ok. Und manchmal was es Scheiße.
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